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Aufgepasst bei der Geldanlage

Welche Kosten können beim Investieren anfallen und wie zahle ich möglichst wenig für meine Geldanlage? Die Antworten findest du in diesem Blogartikel.

Aufgepasst bei der Geldanlage: 

Investieren kann teuer werden

Warum investierst du dein Geld? In erster Linie, um es zu vermehren, oder? Beim Investieren können allerdings Kosten entstehen, die nicht zu unterschätzen sind. Du möchtest dein Geld lieber vermehren, als es auszugeben? Dann lies unbedingt weiter! 

Investieren kostet Geld

Wenn du dein Geld investieren möchtest, kommst du um Kosten nicht herum. Die Firmen oder Broker, bei denen du dein Geld anlegst, verlangen verschiedene Gebühren für ihre Produkte und ihren Arbeitsaufwand.

Schauen wir uns an, welche Kosten z. B. bei einem aktiv gemanagten Fonds anfallen können. Zur Erinnerung: Ein Fonds ist eine Art Geldtopf, in dem das Geld vieler Anleger gesammelt und gemeinsam investiert wird. Wenn du dein Geld in einen aktiv gemanagten Fonds anlegst, kümmert sich ein Fondsmanager um die Auswahl der Finanzprodukte, in die investiert wird.

  • Grundgebühren: Du zahlst eine Grundgebühr bei deinem Anbieter.
  • Depotgebühren: Du zahlst eine Gebühr, damit du ein Depot eröffnen kannst. Ein Depot ist sozusagen ein Konto für deine Anlagen (Aktien, ETFs und andere Wertpapiere).
  • Maklercourtage: Die Person, die sich um dein Depot kümmert, bekommt von dir eine Vergütung. 
  • Transaktionsgebühren: Bei jeder Transaktion fällt eine Gebühr an. Eine Transaktion ist z. B. ein Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.
  • Handelsplatzgebühren: Du zahlst eine Gebühr dafür, dass du an einem bestimmten Markt z. B. Aktien, ETFs und andere Wertpapiere kaufen und verkaufen kannst (Bsp.: Börse Frankfurt).

Zusammengefasst werden die einzelnen Kosten unter der Gesamtkostenquote oder auch TER (Total Expense Ratio). Diese gibt an, wie viel du insgesamt für dein Investment zahlst.

Die oben genannten Kosten können also auch parallel anfallen, zu einer hohen TER führen und deine Rendite so deutlich schmälern. Damit das nicht passiert, solltest du hohe Kosten unbedingt vermeiden. 

So vermeidest du hohe Kosten

Wie viel dich deine Geldanlage kostet, hängt vor allem von folgenden Faktoren ab: Anbieter, Anlageprodukt (z. B. ETFs), Höhe der Investition und Anlagehorizont (Zeit).

Du kannst viele der genannten Kosten minimieren, indem du verschiedene Anbieter vergleichst und dir die günstigsten heraussuchst.

Die Wahl des Anlageprodukts spielt hier auch eine wichtige Rolle. Beispielsweise ist das Investieren in einen aktiv gemanagten Fonds in der Regel teurer als in ETFs zu investieren. 

Wir sind der Meinung, dass jede/r Zugang zu guten Finanzprodukten haben sollte - völlig unabhängig von der Größe des Portemonnaies. Aus diesem Grund ist die Nutzung der rubarb App für dich kostenlos, du zahlst keine Transaktionsgebühren und wir übernehmen sogar die Kosten der Depotbank für dich. Die einzigen Kosten, die du bei rubarb zahlst, sind die von iShares erhobenen ETF-Gebühren in Höhe von maximal 0,27% im Jahr. Diese werden dir aber nicht extra in Rechnung gestellt. Im Vergleich dazu zahlst du bei den aktiv gemanagten Fonds durchschnittlich 1,90% pro Jahr und bei digitalen Anlageberatern durchschnittlich 1,13% pro Jahr.

Auf den ersten Blick scheint der Kostenunterschied nicht so groß zu sein. Doch betrachten wir die Kosten mal anhand eines simplen Rechenbeispiels:

Wenn du im Jahr 10.000€ anlegst, zahlst du: 

  • 190€ bei einem aktiv gemanagten Fonds
  • 113€ bei einem digitalen Anlageberater
  • 27€ bei rubarb

Auf 10 Jahre gerechnet sind das:

  • 1.900€ bei einem aktiv gemanagten Fonds
  • 1.130€ bei einem digitalen Anlageberater
  • 270€ bei rubarb

Das ist ein ordentlicher Preisunterschied, oder?

Hast du rubarbs Kosten bereits mit anderen Anbietern verglichen? Mache den Test. 😉


(Quelle: Morningstar)


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