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Was ist ein Fonds? Was Investieren und Musik gemeinsam haben

Was ist eigentlich ein Fonds und was hat ein Fonds mit Spotify zutun? Das erfährst du in diesem Blogartikel!

Was ist ein Fonds? Was Investieren und Musik gemeinsam haben

Wenn du dich bereits mit dem Thema Geldanlage beschäftigt hast, bist du bestimmt schon mal über den Begriff „Fonds“ gestolpert. Doch was genau ist eigentlich ein „Fonds“?

Fonds und Musik

Hier bei rubarb hören wir gerne viel Musik. Aber die ganze Zeit immer nur das gleiche Lied zu hören, macht auf Dauer auch keinen Spaß. Deswegen gibt es in der Musikwelt auch Plattformen wie Spotify oder Apple Music. Dadurch, dass wir alle gemeinsam dort „einzahlen“, erhalten wir Zugriff auf alle Songs dieser Welt. Genauso funktionieren auch Fonds. Anstatt dass du und ich nur unser Geld in ein paar Einzelaktien investieren, legen wir unser Geld gemeinsam mit vielen anderen Investoren an. So können wir mit unserem Geld breit gestreut in viele verschiedene Unternehmen investieren. Wenn also viele Investoren ihr Geld zusammen in einen Topf werfen und damit dann gemeinsam investieren, nennt man das einen Fonds.

DJ oder Playlist

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen aktiv verwalteten und passiv verwalteten Fonds.

In einen aktiv verwalteten Fonds zu investieren ist so ähnlich wie DJs dafür zu bezahlen, dass sie die richtigen Songs aussuchen und spielen. Bei einem aktiven Fonds bedeutet das, dass sogenannte Fondsmanager darüber entscheiden, in welche Aktien oder andere  Anlageformen investiert wird. Dafür verlangen sie allerdings Gebühren, weil die Analyse einzelner Aktien aufwändig und zeitintensiv ist. Es kann sich jedoch nicht jede/r einen DJ für seine Finanzen leisten.


Um sich die hohen Kosten für DJs zu sparen, gibt es in der Musikwelt Streamingdienste wie Spotify. Sie bieten eine riesige Auswahl an Songs und Playlists gegen eine relativ kleine Gebühr an. In der Finanzwelt übernehmen die passiven Fonds diese Rolle. Durch klar formulierte Regeln treffen Fonds ihre Investment Entscheidung. Das kannst du dir in etwa vorstellen wie den Spotify Algorithmus, der dir auf Basis bestimmter Kriterien eine Songauswahl vorstellt.

Was ist besser?

Fassen wir noch einmal kurz die Vor- und Nachteile aktiver und passiver Fonds zusammen. Aktive Fonds haben die Chance, eine höhere Rendite als der Markt zu erzielen und somit die Marktrendite zu schlagen. Historisch gesehen wird der Markt jedoch selten geschlagen. Außerdem ist das Investieren in aktiv verwaltete Fonds wie bereits erwähnt meistens mit hohen Kosten verbunden.

Passive Fonds tragen hingegen meist nur geringe Kosten mit sich, da sie nicht aktiv verwaltet werden müssen. Die Anlageentscheidungen passiver Fonds folgen klaren Regeln und sind hierdurch leichter nachzuvollziehen. Das bedeutet allerdings auch, dass sie z. B. einen bestimmten Markt abbilden und die Marktrendite somit nicht schlagen.

Man kann nicht sagen, ob aktive oder passive Fonds die bessere Wahl sind. Das kommt wie immer ganz auf deine persönliche Situation und deine finanziellen Ziele an. Wofür würdest du dich entscheiden? Bist du davon überzeugt, dass dein Fonds den Markt schlägt oder möchtest du dich lieber mit geringen Kosten zurücklehnen und deinem Geld beim Wachsen zusehen?

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